Die galizische Schriftstellerin Rosalía de Castro (1837-1885) war vor allem bekannt durch ihre heimatverbundenen Werke. Aus diesem Grund wurde ihr Wohnhaus, das Casa da Matanza, 1971 in ein Museum umgewandelt. Das Haus, das die Schriftstellerin bis zu Ihrem Tod am 15. Juli 1885 bewohnte, war Treffpunkt zahlreicher Persönlichkeiten der galizischen Kulturszene des 19. Jahrhunderts. Aus diesem Grund enthält das Museum etliche Erinnerungsstücke, Opfergaben, ausserdem sind in ihm architektonische Stilelemente jener Epoche erhalten wie die typische Feuerstelle (la lareira), die Schlafkammern im unteren Stockwerk und oberen Stockwerk, sowie die Bibliothek.
Der Dünenkomplex von Corrubedo
Ribeira-A Coruña. Es handelt sich hierbei um ein geschütztes Gebiet mit weniger als 1000 Hektar Fläche mit einer grossen Anzahl von Lebensräumen verschiedenster interessanter Tier- und Pflanzenarten. Dieser Naturpark ist gleichzeitig ein bedeutendes, internationales Feuchtgebiet (Humedal Ramsar), Bestandteil des europäischen Artenschutz-Netzwerks NATURA 2000 und wurde zum Vogelschutzgebiet erklärt. In ihm befindet sich die grösste Wanderdüne im nordwestlichen Spanien mit mehr als einem Kilometer Länge, 200-300 Metern Breite und über 20 Metern Höhe.
Mirador de Curota
Der Mirador de Curota (498m) bietet einen beeindruckenden Panoramablick. Von hier aus kann man an klaren Tagen sogar bis zu den Inseln Cies bicken, welche den Abschluss des Flusses de Vigo bilden. Des Weiteren kann auch noch der Fluss de Arousa und der Fluss de Muros-Noia bestaunt werden.
Die Kapelle Santiaguiño do Monte befindet sich am Hang des Berges San Gregorio und steht in enger Verbindung mit den Traditionen, die sich um den Jakobusweg ranken. Am Fusse der Kapelle befindet sich eine Quelle. Der Sage nach wurde an dieser Stelle der Apostel Jakob bei Taufe der Könnigin Lupa gesehen.